sind bei mir damit verbunden, sofort im Bus oder in der Bahn das Essen auszupacken, der Rest ergibt sich. Das Essen beim Salon 185 am Ende war diesmal in ein Köpenicker Cafe verlegt, aber wir hatten schon vorher Kunst "satt"! Wir haben uns alle gefragt, wie man in vier Jahren dermaßen viel Tolles schaffen kann. Vielleicht kommt es daher, dass Tamara früher ein normales und sehr anstrengendes Arbeitsleben hatte – sie ist das "Klotzen" gewöhnt, und sie hat nichts vom Habitus eines egozentrischen, eingebildeten Künstlers… In einem früheren Salon hat sie uns mal erklärt, dass man als Bildhauer oder Maler das Schauen neu lernen muss. Sie schaut – und zwar genau. Sie versteht – und zwar tief. Sie stellt unglaubliche Bezüge her (Referenz an Harald Bost!) und macht uns Themen aus der Mythologie neu verständlich. In buchstäblich allen Formen und Farben. Der Blick aus der Köpenicker Bibliothek auf den Müggelsee ist wunderbar, aber man vergisst beim Anblick der großartigen Collagen und Skulpturen, wo man ist...