werden immer schwieriger, weil wir eh alle zu viel haben. Aber eines könnt Ihr gar nicht haben: Die CD des Quartet Berlin Tokyo mit den fünf Stücken für Streichquartett von Erwin Schulhoff und der Quartettsinfonie von Gavriil Popov. Denn diese CD ist die erste Aufnahme des Stücks von Popov, den kaum jemand kennt, weil seine Musik in der Sowjetunion unterdrückt wurde. Schreibt ans QBT oder geht gleich zu Dussmann…
Wir jedenfalls durften diese Musik in der KMS 162 hören! Gregor (Viola) dazu: Wirf Deine Lieblingskomponisten in einen Topf, und Popov kommt heraus. Tschaikowsky, Brahms, Puccini, Smetana... Zitate ohne Ende, nicht nur im letzten Satz die Ode an die Freude. Ein Mammutwerk, eigentlich auch unspielbar, aber nicht für QBT…Der ruhige Einstieg mit Boris Yoffe und dann der temperamentvolle, wilde Schulhoff – das hat solchen Spaß gemacht! Ein umwerfendes Konzert, ein richtiges Weihnachtsgeschenk für uns alle. Alle die nicht dabei sein konnten, können demnächst in die Elbphilharmonie fahren, um das Programm zu hören: Denn das QBT erklimmt (nicht nur damit) gerade die großen Bühnen……
Inzwischen hat Sinn Yang den Würzburger Bahnhof zu ihrer Bühne gemacht: Ihr könnt jetzt den Bericht über ihren dortigen Auftritt im Rahmen des Projekt "follow me with bach" auf ihrem Youtube-Kanal sehen. Hier ist der Link:
https://youtu.be/0pnWBx0T_TQ
Ich freue mich, wenn Ihr den Link weiter teilt und den Kanal abonniert – das gibt Aufwind in Coronazeiten! Wir folgen ihr dann mit Bach im Salon, demnächst – sie kommt. Aufwind in Gestalt eines Zimmers bräuchten übrigens viele andere Musiker, z.B. der Geiger Arda Aytuk (19) , der beim letzten Salon war – wer hat oder weiß….?
Als die Menschheit die Erdbühne betreten hat, gabs jedenfalls all das noch nicht. Keine Zimmer, keine Konzerte auf Bahnhöfen, keine Streichquartette. Die haben sich selbst vor hundert Jahren wohl noch ziemlich anders angehört… Deshalb wird Michael wohl nicht viel über Musik erzählen – obwohl, wer weiß,…