Salon 293

Alles echt: Inspiration, Intensität, Inklusion, Irrsin, Intelligenz

Michael Körner – Händel und sein Messias. Ein Minisalon ohne Buffet

Unser Messiasprojekt hat Corona getrotzt - das Schrumpfprogramm hat immer noch etwa 70 Mitwirkende von 8 bis 80 übrig gelassen! Es war ein irrwitziges, inklusives und inspirierendes Projekt mit allen Generationen und Niveaus, mit tollen Musikern und Solisten, geleitet von unserem unglaublichen Felix (Pätzold, merkt Euch den Namen) , der aus Allem und Allen das Beste herausholt . Nach der einen und einzigen Probe mit etwa der Hälfte der Leute hat uns Michael im Salon 293 etwas zum Werk erzählt - ein etwas anderer, kürzerer aber umso netterer Salon mit etlichen Messias-Enthusiasten und Linsensuppe. Eine kompakte Stunde mit viel Neuem , zumindest für mich! Bach soll übrigens mal gesagt haben, wenn er nicht schon Bach wäre, dann wäre er gerne Händel. In unserm Projekt haben auch einige die Identität gewechselt: Nicht von Bach zu Händel, aber vom Sänger zum Organisten, vom Geiger oder Bratscher zum Sänger, von der Altistin zum Tenor… Perspektivwechsel ist immer super!

Dass auch KI im Raum war (vom Roland bis zu den Handys) hat niemanden gestört, wir hätten ja auch niemanden ersetzen wollen – selbst wenn eine KI dreimal so schöne Cellotöne machen könnte wie zum Beispiel ich. Künstliche Intelligenz kann bestimmt Musik im Stile von Händel komponieren, aber sie kann niemals ersetzen, was wir erlebt haben. Auch wenn sie ganz offensichtlich vieles besser kann als der Mensch. Kreativ ist KI allemal, und lernen kann sie auch, wenn auch nicht auf so schöne Art wie wir im Salon. Wir schlauen uns aber ebenfalls auf, und deshalb erzählt uns Benedikt Schwan am 6. Januar wohl kaum was über die heiligen drei Könige, sondern über KI.