Humanitär, interkulturell und weltoffen – Das sind wir hoffentlich im Salon – und das sind auch die AFuAM Freimaurer, wie wir bei unserer "Klassenfahrt" in die Loge der "Alten Freien und Angenommen Freimaurer von Deutschland" feststellen konnten! Wir wurden sehr gastlich mit einem Glas Sekt empfangen und hatten einen lebendigen, interessanten Austausch mit einigen Logenmitgliedern. Die AFAM Loge unterscheidet sich von anderen (z.B. ausschließlich christlich orientierten oder eher konservativen) Logen durch ihre ausdrückliche Offenheit für unterschiedliche Kulturen und Glaubensrichtungen. In der liberalen Tradition des Humanismus betonen sie Würde, Freiheit und Selbstbestimmung – und eigenständiges, unabhängiges Denken. Entsprechend angenehm und facettenreich gestaltete sich nach einem kurzen Impuls unser Austausch über den Sinn des Lebens, über Religion und Glauben, die Bedeutung von Symbolen und wiederkehrenden Ritualen in der Praxis der "Tempelarbeit". Das Überzeugende: Im Mittelpunkt steht nie eine Ideologie, sondern immer die Arbeit an sich selbst, der gute, konstruktive Umgang miteinander und die persönliche Anstrengung, ein besserer Mensch zu werden. Wir haben viel gelernt und durften auch die Räume besichtigen – ein toller, bereichernder Abend mit neuen Erkenntnissen! Es gibt übrigens auch gemischte Logen und reine Frauenlogen … nur für den Fall, dass Ihr es Euch überlegen möchtet… Ich bin jedenfalls mit dem Gefühl nach Hause gegangen, dass ich das für mich auch gut gebrauchen könnte, dass aber auch unser Salon gut zum freimaurerischen Geist passt - eine "Bubble", in der man Gleichgesinnte treffen und sich wohl fühlen kann - hoffentlich!