Hätte man das "Quatuor pour la fin du temps", das ja sogar von der Ewigkeit handelt, nicht wenigstens 1977 zusammen mit Bach und Edda Mosers Königin-Arie in den Orbit schicken können? Welch ein Privileg, dass wir das erleben durften – dazu mit diesen Musikern! Wer könnte das berühmte Cello-Solo inniger und schöner spielen als Taneli Turunen mit Florian von Radowitz, oder das Violinsolo zum Ende intensiver und zarter als Avigail Bushakewitz, wer könnte der Klarinette berührendere Melodien entlocken als Alexandra Kehrle? Und welche Bereicherung die von Stephan Szász gelesenen, wunderbar ausgewählten Texte dazu! Wer nicht kommen konnte, bekommt vielleicht noch eine Karte für Sonntag 11 Uhr im Konzerthaus – eine Alternative zum Gottesdienst in jedem Fall.