Wie war das nochmal: Aufgeben ist sooo langweilig! Ekkeharts Lebensfäden, die frühen Prägungen als Kriegskind , die so manches Muster hervorgebracht haben, in überraschenden Kontinuitäten wie Wendungen, haben davon rein gar nichts. Auch wenn es Ekkehart auch sympathischerweise peinlich ist, wenn man sein Leben – und damit natürlich ihn selber - beeindruckend findet – es ist einfach so. Auf seine ganz eigene Weise ist er ein großer Zeitzeuge, der mit seinen vielen Talenten in eine bestimmte Zeit gefallen ist… gut für uns!
Schön waren auch die Bilder: Die Lebensfäden sind aus vielen Einzelsträngen zu einem Geflecht verwebt, in dem zwei Stunden Frieden zählen, wodurch immer sie zustande kommen. Zum Beispiel durch Musik . Dass Musik und Theater nicht immer positiv beitragen, ist wiederum einen Salon wert. Morag fühlt sich schon angesprochen!!!
Vielleicht geht alles um Harmonie? Auch die Gewebe des Körpers sind feingesponnen, und manchmal werden sie durch frühe Prägungen, aber auch nachträgliches Zerren und Ziehen ungleichmäßig, einseitig strapaziert, verklebt, aufgerauht, zu dünn…. Manchmal sogar durch die geistigen und körperlichen Übungen für das große und sinnvolle Lebensgewebe: Durch das Grübeln, Denken, Schreiben, Üben und Hand anlegen für die großen Programme: Da hinterlässt Engagement manchmal auch andere Spuren als nur die gewünschten.
Dann hilft – vielleicht – Alexandertechnik!