Singen und Spielen - Das ist eine unserer Lieblingsbeschäftigungen im Salon. Genaugenommen Singen und Spielen lassen, denn wir Anderen singen und spielen selten mit (außer bei Salon Nr.200!), das würde die Qualität wohl nicht unbedingt heben. Bevor wir also wieder zu ernsthaften Themen – diesmal zum Bambusdorf in Vietnam – kommen, haben wir noch einmal die Chance, ein tolles Konzert zu hören. Es hat geklappt: Das Furiant Quartett spielt für uns! Natürlich handelt es sich wieder um eine GP für eine wichtige Aktion… Das Furiant Quartett mit meinem ehemaligen Mitbewohner Gregor war Anfang 2016 schon mal im Salon, mit einem begeisternden Konzert. Inzwischen haben sie sich einen Namen gemacht und u.a. den Boris Pergamenschikow Preis gewonnen – gut nicht nur für sie, sondern auch für mich, denn Musiker mit bisschen Geld sind auch als "Untermieter" besser dran als ganz ohne Geld ;-), selbst wenn man wie Gregor ein Musikbesessener ist, der alle Klischees über die Spezies Bratscher über den Haufen wirft und überall spielen könnte! Das 2011 in Klagenfurt gegründete Furiant Quartett ist ein vielfach ausgezeichnetes Kammermusik-Ensemble und Teil des aufregenden Trends junger Musiker, wieder mehr in Formationen zu spielen als nur solistisch aufzutreten. Das Furiant Quartett überrascht nicht nur mit brillanter Technik, sondern vor allem mitseinen mutigen, spielfreudigen und mitreißenden Interpretationen. Sie spielen Klassik einfach anders – auch weil sie sich an Zeitgenössisches , manchmal aus allen Genres, heranwagen. Furiant ist furios. Sie spielen für uns Beethoven op. 59 No.2 (Razumowsky), Lachenmann (Grido) und Britten Nr. 3 Op. 94.