Solche Geschenke können einfach nicht menschengemacht sein, oder doch? Dominik Köninger, Rebekka Markowski und Frank Schulte haben uns einfach verzaubert. Normalerweise sind Liederabende Sängerabende mit Klavierbegleitung. Aber aller guten Dinge sind drei: Und wenn in einem Trio jede Stimme allein „outstanding“ ist …dann ist das anders! Das Cello ähnelt angeblich am meisten der menschlichen Stimme. Wo es - natürlich nur so, wie Rebekka es spielt - mit solch einem Bariton wie Dominik sympathisiert, von Franks funkelndem Perlengewand be- Flügelt- dann entsteht ein Sound, den ich so tatsächlich noch nicht gehört habe. Wann immer Dominik seinen „Wumms“ in der Stimme ausgepackt hat, ist vermutlich unser Hinterhof trotz geschlossenen Küchenfensters in willkommenen Aufruhr geraten. Wenn die draußen dann mit einem Mal nichts mehr hören konnten, weil es zwischen den Dreien drinnen so innig und intim zuging, haben sie es mit Sicherheit sofort vermisst... Orpheus eben!!! Ich hoffe, die Hinterhoftauben entwickeln keinen Fanclub. Das sollen lieber die drinnen tun, und alle ihre Freunde am Dienstag 1. Mai um 23.30 ins Nachtkonzert der Komischen Oper schicken. Karten gibt’s unter +49 (0)30 47 99 74 00.
Boris Schönleber hat auch Fans, ganz treue in der Karl-Marx-Straße, überhaupt in Neukölln, und natürlich beim NSC Sperber, obwohl er gar kein Fußballer ist, sondern weil er etlichen Neuköllner Kindern vermittelt hat, dass die Welt noch mehr Schwarzweißes zu bieten hat als runde Bälle…und mehr Gefühle, als in Fußballstadien vorkommen.