sind eine feine Sache, und für Boris war es sicher eins! Er hat schon öfter bei uns gespielt, 1999 hat er sogar unser allererstes Salonkonzert bestritten, mit der Beethovensonate op. 110, die er uns damals in einem Gesprächskonzert erklärt hat. Die gleiche Sonate stand nun erneut auf dem Programm – ein Erlebnis für sich. Ein wunderbarer Klavierabend, der uns hat vergessen lassen, wie schön das Wetter draußen war. Ich finde immer wieder erstaunlich, was aus dem alten Flügel für Töne rauskommen, und wie sie sich neu verbinden, wenn man eine Geschichte dazu hört. Das hilft, die Musik zu verstehen und hat den Abend sehr besonders gemacht. Und dass Boris seinen Klavierhocker vergessen hat bei uns, ist wohl ein gutes Zeichen. Sein Koffer in Neukölln eben.
Die nächsten Musiker hatten es deutlich weiter: