war der Abend mit Hadar Noiberg und Olivia Trummer. Wenn eine Jazzpianistin loslegt, läuft der an Klassik gewöhnte Herr von Schwechten zu ungeahnten Höhenflügen auf… und Hadars Ebenholzflöte und Bassflöte können nicht nur einstimmig… Das Staunen darüber, über den gemeinsamen Puls, die Rhythmusorgien und die Verwandlung von Klassikern wie Here comes the sun … einfach toll. Und dann die tollen eigenen Kompositionen der beiden…
Wir haben nach dem Konzert viel gefragt – unter Anderem auch , wie Jazz-Musiker sich ihren Lebensunterhalt verdienen können. Olivia meinte mit einem kleinen Lächeln, dass nur wenige das schaffen… aber diese beiden… Für diejenigen, die es nicht geschafft haben: Sie treten gleich am 30.9. in Berlin wieder auf, und zwar im renommierten Zig Zag Jazzclub in Friedenau. Und danke an Alba und Florian für das Equipment! Ich habe bei der Gelegenheit gelernt , dass das Shure SM 58 eine Mikro-Legende ist und mit dem Gedanken geflirtet, mir eins zuzulegen für etwaige plötzliche Anwandlungen ….
Das Jazzkonzert war ein spontaner Einschub – länger schon geplant ist ein weiteres Konzert mit dem Berlin Tokyo String Qartet, diesmal zusammen mit einer Pianistin aus Taiwan. Ich persönlich bin sicher, dass Mozart Jazz-Improvisationen gemocht hätte – zum Beispiel das, was Chick Chorea und Bobby Mc Ferrin aus seinem Klavierkonzert gemacht hat. Aber im Original ist er doch wirklich schwer zu toppen!